Farben ernten
Farbküche
Die Farbpalette, die wir aus natürlichen Farbstoffen erhalten können, ist überraschend vielfältig. Die Ergebnisse hier sind Farbsäfte aus Rote Beete, Rotkohl, Kurkuma und Spinat. Mischt man frischgepressten Rotkohlsaft mit Zitrone, erhält man ein kräftiges Rosa, mit Holzasche oder Soda ergibt die Farbe ein tiefes Blaugrün. Mischt man frischgepressten Rotkohlsaft mit Zitrone, erhält man ein kräftiges Rosa, mit Holzasche oder Soda ergibt die Farbe ein tiefes Blaugrün. So gelingen überraschende Kunstwerke, die man gemeinsam auf einem großen Papier auf der Erde machen kann. Da die Pflanzenfarben ungiftig sind, lassen sie sich auch gut mit Händen und Füssen verteilen – z.B. auf einer langen Papierbahn.
Früchte lassen sich auspressen, Blüten und Blätter lassen sich auskochen oder auch frisch im Mörser zerreiben und mit etwas Wasser zu einer Saftfarbe herstellen.
Saftfarben sollte man kühl aufbewahren. Man kann sie einfrieren oder mit ein paar Tropfen Nelkenöl konservieren. Beim Kochen hilft es auch ein bis 2 Teelöffel Alaunsalz ( in Apotheken erhältlich) aufkocht. Die Farben leuchten dann noch mehr.
Literaturtipp: Helena Arendt, Entdecke die Farben der Natur, Haupt Verlag, 2020
Das Buch zeigt wie viele Pflanzen sich für Saftfarben eignen und auch unterschiedliche Techniken, wie man man selbstgemachte Pflanzenfarben verwenden kann. Ausserdem Schminkfarben Pflanzenkohle, Zaubertinte und Tafelkreide.

























