Schreibwerkstatt

„Grüner Salon“

Frederico Garcia Lorca hat gesagt, dass ein Dichter ein „Professor der fünf Sinne“ sein müsse.  Die Fähigkeit, genau zu sehen, zu hören, zu riechen, was um einen herum, auf den Handflächen vor den Augen und Ohren geschieht, kann geübt werden. Zum bewußten Wahrnehmen kommt das bewußte sprachliche Artikulieren. „Wahrnehmen und Benennen“ sind Grundübungen fürs Schreiben.

Kinder sind fasziniert von analogen Schreibmaschinen. Beim Schreiben mit den Tasten spüren sie unmittelbar, wie die Buchstaben auf das Papier gedrückt werden, welche wundersame Erfindung die Schrift ist und welche rythmische Töne dabei entstehen. Schreibend können sie eine Spur auf der Erde hinterlassen. Eine Spur davon, wie sie leben, wie sie denken und was sie fühlen, was ihnen geschieht und geschehen könnte. Als Schrift bleibt alles da.

„Geschichten müssen wachsen dürfen. Gärten gehören zu den Lieblingsräumen spielender Kinder. Ihre Begrenzheit ist für sie überschaubar, sie bieten Schutz und Geborgenheit. Als Orte zwischen Wildnis und Paradies, von Menschen geschaffen und gestaltet, aber in ihrem Wachsen und Vergehen … sind sie für kindliche  Weltenentdeckungen unerschöpflich. “

Literaturtipp: Eva Maria Kohl, Freies und kreatives Schreiben mit Kindern, 2005, Kallmeyersche Verlagsbuchhandlung.

Geschichten schreiben wird hier zum handwerklichen Vorgang, in dem mit dem Wortmaterial auf sinnliche Weise experimentiert wird.

Zahlreiche Übungen und Kindertexte zu Rätseln, Abzählreimen, Zaubersprüchen oder Kurzgeschichten und Märchen.

Literaturtipp:
Michael Huppertz,  Verena Schatanek: 
Achtsamkeit in der Natur 101 naturbezogene Achtsamkeitsübungen und theoretische Grundlagen, 2021, Jungfermann Verlag

Pflanzenwortschatz

Der Pflanzenwortschatz ist vielfältig. Die Namen sind bildlich gesprochen die „Samen“, die man in den Text fügen kann.

Pflanzennamen: Stiefmütterchen, Sonnenblume, Mauerpfeffer, Frauenmantel, Indianernessel, Kaiserkrone, Schwertlilie, Anemone, Eisenhut, Gänseblümchen, Pfingstrose, Schafgarbe, Nieswurz, Salbei, Sonnenbraut, Kugeldistel, Nachtkerze, Geißbart, Goldrute, Lampionblume.

Mehrsprachigkeit

Gerade bei unterschiedlichen Namen für Pflanzen und Tiere hat sich der Punkt „Mehrsprachigkeit“ in der Vermittlungsarbeit angeboten.

Die Leiterin des Schülertreffs Luisa Dautner hat als Studentin des Studiengangs „Mehrprachigkeit“ für das Projekt einen Leitfaden entwickelt, der zahlreiche Impulse für den Umgang mit mehrsprachigen Kindern vermittelt. Download hier:

Ein Wort für… Wort

Cuvânt (rumänisch) • focal (irisch) • كلمة  kalima (arabisch)